Aalen kommt zum Rückrundenauftakt

Rückründenauftakt, Gewichtsklassenwechsel und ein brisantes Derby unter Erzrivalen – der Heimkampf des VfK gegen Ex-Meister KSV Aalen verspricht einiges.

„Wir haben noch eine Rechnung zu begleichen“ erinnert Trainer Markus Scherer an die ebnso knappe wie unglückliche 15:17 Niederlage seiner jungen Staffel zum Saisonauftakt auf der Ostalb. Ähnlich wie am Donnerstag in Triberg wurde auch damals die Niederlage erst im zehnten und letzten Kampf besiegelt.
„Aalen will in die Endrunde und dazu müssen sie bei uns gewinnen“ verweist Scherer auf die Tabellenkonstelation in der Bundesliga Gruppe Süd nach der Vorrunde. Nendingen und Weingarten sind praktisch schon durch und um die verbleibenden zwei Endrundenplätze entwickelt sich ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Triberg, Adelhausen und eben Aalen. Alle drei Teams haben derzeit mit 8:6 Punkten vier Zähler mehr auf der Habenseite als der VfK   (4:10).

„Im Hinkampf hat Denis Kudla noch gefehlt“ sieht Coach Scherer sein Team inzwischen deutlich stärker aufgestellt. Durch den mit der Rückrunde einhergehnden Stilartenwechsel sieht der Trainer seine Mannschaft in der Leistungsfähigkeit kaum verändert. „Unten tauschen Marvin Scherer und Anatoli Buruian die Gewichtsklassen, oben Etka Sever und Mamuka Korozaia“.
Dabei muss Marvin Scherer augerechnet an seinem 25. Geburtstag erstmals unter das 55 Kilogramm Limit „abkochen“.

Will Aalen seine Endrundenchancen wahren, müssen die „Ostablbären“ in Bestbesetzung antreten. Dann dürfen sich die Ringkampffreunde neben den türkischen Weltklasseringern Özbekhan Güclü und Abdulsamet Ugurli auch auf den armenischen Olympia-Zweiten Arsen Julfalakyan freuen.

VfK Schifferstadt gegen den KSV Aalen – was waren das in der Vergangenheit für große Ringerschlachten. Es spricht vieles dafür, dass das anno 2013 nicht anders wird.

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