Die drei Fragezeichen und der Weg zur Endrunde

Der VfK hat zwei Kampftage vor Beendigung der regulären Punkterunde noch die Möglichkeit die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft aus eigener Kraft zu erreichen. Erste Voraussetzung: Ein Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten, die RWG Mömbris Königshofen am kommenden Samstag (Kampfbeginn: 19.30 Uhr in der Wilfried Dietrich Halle).

Die Brisanz könnte kaum größer sein. Und vor dem vermeintlich alles entscheidenden Showdown stehen (mindestens) die drei berühmten Fragezeichen im Raum.

Das größte aus VfK-Sicht ist sicher die Frage „Kann Taymuraz Friev ringen ?“
Zur Erinnerung. Erst vor knapp zwei Wochen standen sich beide Teams in der Hinrunde gegenüber. Die VfKler unterlagen gegen Mömbris mit 8:14, obwohl sie sechs der zehn Einzelduelle gewinnen konnten. Kampfentscheidend damals: Taymuraz Friev musste nach nur 24 Sekunden gegen Istvan Vereb verletzungsbedingt aufgeben, gab dadurch vier Mannschaftspunkte ab – und konnte seither auch nicht mehr eingesetzt werden.
Keine Frage, muss Friev weiter passen, sieht es eher schlecht für die VfKler aus. „Wir werden sehen was passiert“ will sich Trainer Erol Bayram nicht in die Karten schauen lassen. Ringerzeit ist immer auch Pokerzeit.

Unabhängig von der Friev-Frage bleibt abzuwarten, wie die Vfkler die weiteren Gewichtsklassen besetzen. Rückt Vladislas Wagner in die 61 Kilogramm-Kategorie und macht damit die Ausländerposition für Petru Sevciuc (75 kg) frei, oder setzen die Trainer auf die Erfahrung von Levan Metrevelli und besetzen die 75kg-Klasse mit dem dem Deutsch-Polen Kristof Banczyk.

Im Vergleich mit den VfKlern hat Mömbris den deutlich größeren Kader mit entsprechend vielen Variationsmöglichkeiten. Damit bleint die Aufstellung der Gäste ein einziges Fragezeichen. Die Ringerfans dürfen sich unter anderem auf den Kubaner Alejandro Valdes Tobier freuen, der in der Hinrunde gegen unseren Weltmeister Frank Chamizo nur knapp nach Punkten unterlag. Als nahezu unschlagbar gilt Kakhaber Khubezthy (75 kg, Freistil), der zuletzt den Mainzer Kiril Terziev mit 15:4 deklassierte.

Für Spannung ist gesorgt.

 

 

 

 

Premium-Sponsoren:

Thuega AVIA Sparkasse Volksbank Lotto