Endkampf um Platz vier

Zwei Mannschaften, ein Saisonziel – wenn am kommenden Samstag die Dauerrivalen VfK und KSV Aalen aufeinander treffen, ist dies de facto der vorweggenommene Endkampf um den lukrativen vierten Tabellenplatz in der Südgruppe. Kampfbeginn: Samstag, 8. November, 19.30 Uhr Wilfried Dietrich Halle.

Der Hintergrund: Nach Abschluss der regulären Punkterunde werden die Gruppenersten im Süden und Norden direkt für das Viertelfinale gesetzt, die zweit- bis siebtplazierten Teams ringen in einer Zwischenrunde die sechs weiteren Viertelfinalisten aus. Kurios dabei ist, dass nicht der Zweite gegen den Siebten, der Dritte gegen den Sechsten und der Vierte gegen den Fünften antreten muss. Der Deutsche Ringerbund hat vielmehr die Zwischenrunde mit den Duellen Zweiter gegen Fünfter, Dritter gegen Sechster und eben Vierter gegen Siebten festgelegt.

Für die Südgruppe heißt das im Klartext: Für die Mannschaften hinter den Top-Drei Teams Nendingen, Weingarten und Adelhausen bedeutet der vierte Tabellenplatz die beste Ausgangssituation für die Zwischenrunde.

Nach Abschluss der Vorrunde rangierten Aalen und der VfK punktgleich auf diesem Tabellenplatz. Den VfK-Vorteil durch den Überraschungscoup gegen Nendingen machte Aalen durch ein 15:10 im direkten Duell wieder wett. Will heißen: Läuft es in der Rückrunde „normal“ wird der Sieger des Prestigeduell am Samstag am Ende Tabellenvierter.

Ein Blick auf die möglichen Einzelkämpfe verspricht einen Kampf auf Augenhöhe. Bereits in der Hinrunde waren die Kämpfe sehr eng. Die VfKler hoffen auf den Einsatz ihrer zuletzt verletzten Leistungsträger Johannes Kessel (130 kg, Freistil) und Frank Chamizo (66kg, Freistil). Können beide am Samstag ringen, dürfen die VfKler auf Rang vier hoffen.

Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. 

Premium-Sponsoren:

Thuega AVIA Sparkasse Volksbank Lotto