Mattenkrimi mit Happy End

Was für ein Kampfabend !!!

Der VfK hat das richtungsweisende Duell mit dem KSV Aalen mit 14:13 gewonnen und darf sich nun große Hoffnungen auf den angestrebten vierten Tabellenplatz machen. Das sind die nackten Zahlen und Fakten. Dahinter verbirgt sich ein Mattenkrimi,, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die seines Gleichen sucht.

„Unglaublich. Miro hat unfassbares geleistet“ strahlte Freistil-Coach Erol Bayram nach dem Happy End im Mattenkrimi. Patrick Nuding, Chefcoach des KSV Aalen bekannte „So zu verlieren ist brutal“.

Der Reihe nach:
Die VfKler lagen zur Pause 4:10 zurück – und dennoch auf Erfolgskurs. „Wir hatten befürchtet, dass wir die ersten fünf Kämpfe verlieren“ erklärte Erol Bayram. Das es anders kam lag zum einen an Startringer Marvin Scherer, der nach einer famosen Leistung den polnischen Meister Marcin Kunysz mit 2:1 bezwang. Mit einer knappen Niederlage hatten die VfK-Trainer Daniel Cataraga gegen Dawid Karecinski eingeplant. Doch der 19jährige Molawier im VfK-Dreß bot eine überragende Leistung und holte beim 10:1 sogar drei Mannschaftspunkte.

„Wir haben den Kampf vor der Pause verloren, hatten aber durch Ilyas nochmal die Riesenchance zu gewinnen“ verwies Aalens Coach Patrick Nuding auf die sensationelle Schlussphase dieses Mattenkrimis, der an allerbeste Ringerzeiten erinnerte.
Nach der Klasseleistung von Denis Kudla gegen Mateusz Wolny (6:0) lag der VfK erstmals in Führung (11:10) als Peter Sevciuc im vorletzten Kampf als Favorit gegen Ilyas Özdemir auf die Matte ging. Doch es kam wieder einmal anders. Nach gutem Beginn brach der VfKler völlig ein und gab beim 1:10 nie einkalkulierte drei Mannschaftspunkte ab. Aalen führte vor dem abschließenden Kampf 13:11.

Der Schlussakkord: Das letzte Gefecht hieß Miro Kirov gegen Christian Maier. Im Hinkampf hatte der VfKler dieses Duell mit 7:5 Punkten (1 Mannschaftspunkt) gewonnen – das wäre nun aus VfK-Sicht zu wenig. Drei Punkte Differenz hätte in der Endabrechnung ein Unentschieden gegeben, erst ab 8 Punkten Differenz gewinnt der VfK.
Acht Punkte gegen den starken Christian Maier eigentlich nicht machbar. Eigentlich … 
Miro zeigte eine riesen Energieleistung, punktete beharrlich mit Einserwertungen. 5:0 zur Pause. Noch drei Punkte … Zwei Minuten vor Kampfende skandierten die Abaraade beim Stand von 6:0 „Steht auf, wenn ihr VfKler seid“.   Und die Halle stand. Gänsehautstimmung. 7:0 nach fünf Minuten. Noch ein Punkt – und der fiel, 10 Sekunden vor Kampfende. Jetzt gab es kein Halten mehr.  

Heimmannschaft Gastmannschaft
VfK Schifferstadt  (Verein)
14
KSV Aalen 05  (Verein)
13
Wettkampfstätte   Wilfried Dietrich Halle, Am Sportzentrum
Kampfrichter:  Claudio Bibbo

 

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Gr.-röm. 57 Marvin Scherer Marcin Kunysz 1:0 PS 2:1 06:00
Freistil 61 Vladislav Wagner Vladimer Khinchegashvili 0:4 TÜ 0:16 03:54
Gr.-röm. 66A Daniel Cataraga Dawid Karecinski 3:0 PS 10:1 06:00
Freistil 66B Frank Chamizo Ibro Cakovic 2:0 PS 9:3 06:00
Gr.-röm. 75A Peter Sevciuc Ilyas Özdemir 0:3 PS 1:10 06:00
Freistil 75B Miroslav Kirov Christian Maier 3:0 PS 8:0 06:00
Gr.-röm. 86A Denis Kudla Mateusz Wolny 2:0 PS 6:0 06:00
Freistil 86B Taymuraz Friev Benjamin Sezgin 3:0 PS 10:0 06:00
Gr.-röm. 98 Etka Sever Marthin Hamlet Nielsen 0:2 PS 0:3 06:00
Freistil 130 Ralf Böhringer Müren Mutlu 0:4 TÜ 0:15 05:18

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