Mit Weltmeister Chamizo zum Heimdebut

Endlich wieder Bundesligaringen in Schifferstadt. Nach drie Auswärtskämpfen in der Fremde feiert der Vfk am kommenden Samstag sein Heimdebut in der noch jungen Saison: Gegner in der Wilfried Dietrich Halle ist kein geringerer als Ex-Meister und Erzrivale KSV Köllerbach (Kampfbeginn 19.30 Uhr, davor Kampf der zweiten Mannschaft ab 18 Uhr gegen den ASV Boden und davor Kampf der Schülermannschaft ab 17 Uhr gegen den KSV Ketsch)

„Köllerbach ist sicher Favorit“ erklärt Freistil-Coach Erol Bayram mit Blick auf den Kader beider Mannschaften und ergänzt „Chancenlos sind wir sicher nicht“.

Die Ringerfreunde dürfen sich auf einige Highlights freuen.  Ein Blick auf die Tabelle nach vier Kampftagen – der Vfk muss gegen Mömbris-Königshofen noch nachholen – zeigt: Im Norden kann nahezu Jeder jeden schlagen. Köllerbach hat dreimal gewonnen, aber gegen Mömbris verloren. Mömbris hat wiederum gegen Luckenwalde verloren und bei den Brandenburgern holten die VfKler bekanntlich ein Unentschieden.

„Wir hatten bisher noch nicht das Quäntchen Glück“ erinnert Erol Bayram an die unglückliche Ein-Punkte-Niederlage gegen Mainz oder das Unentschieden in Luckenwalde. Der Coach sieht gegen die favorisierten Saarländer realistische Chancen. „Wir brauchen mindestens fünf Siege – und das ist machbar“ verweist Bayram auf die möglichen zehn Einzelbegegnungen.

Eines wird Weltmeister Frank Chamizo im Freistil-Leichtgewicht bestreiten. Die bisherigen drei Saisonauftritte des aus Kuba stammenden, inzwischen für Italien international auf die Matte gehenden VfKlers waren allesamt weltmeisterlich und brachten der VfK-Staffel jeweils die Maximalausbeute von vier Mannschaftspunkten. Köllerbach hat in dieser Gewichtsklasse zuletzt den starken Mongolen Nyam-Ochir Enkhsaikhan aufgeboten.

Ein brisantes Duell steht auch Junioren-Europameister Denis Kudla ins Haus. Im klassischen Halbschwergewicht dürfte der amtierende Deutsche Meister auf den mehrmaligen Titelträger Jan Fischer treffen.

„Köllerbach hat sicher mehr Variationsmöglichkeiten als wir“ verweist Erol Bayram auf den größeren Kader der Saarländer und ergänzt „Mit unseren Fans im Rücken werden wir alles versuchen“.

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