VfK wagt Abenteuer Bundesliga – Mömbris zieht zurück

Nachdem der Deutsche Ringerbund in der Vorwoche die eingleisige Ringerbundesliga mit 10 Mannschaften beschlossen hatte, gab es mächtig Aufruhr in der Ringerszene. Lediglich sechs Teams gaben auf der Bundesligatagung in Darmstadt am 9. Januar direkt ihre Zusage.

Adelhausen, Luckenwalde, Mömbris-Königshofen und unser VfK baten sich Bedenkzeit aus – bis zum Meldeschluss am Freitag, 15. Januar, 24.00 Uhr. Drei Teams entschlossen sich schließlich das Abenteuer Bundesliga zu wagen – die RWG Mömbris-Königshofen zog derweil nach 30 Jahren (!) im Ringeroberhaus zurück. Da waren es nur noch neun …

Nach dem Abstieg des KAV Mansfelder Land, dem freiwilligen Rückzug des KSV Schriesheim und nun dem Aus der RWG Mömbris-Königshofen besteht die Ringerbundesliga in der Saison 2016/17 also nur noch aus den aktuellen Halbfinalisten Serienmeister ASV Nendingen, dem neureichen KSV Ispringen, Vizemeister KSV Weingarten und dem ASV Mainz 88. Neben Schifferstadt kommen noch Köllerbach, Adelhausen, Luckenwalde und Aalen dazu. Bezeichnend, dass keiner der drei Zweitligameister in die erste Liga aufstiegen wollte. Eine gesunde Entwicklung sieht anders aus …

Geplant ist, dass nach einer regulären Punkterunde die vier erstplatzierten Mannschaften das Halbfinale ringen.

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