VfKler zünden Griffefeuerwerk

Und wieder ein Ringerfest in der Wilfried Dietrich Halle – knapp 800 Zuschauer sahen am Sonntag  Nachmittag ein 22:11 unseres Vfk gegen den favorisierten Erzrivalen KSV Aalen. Wer als neutraler Ringsportfan in die Halle kam, war ob der Leistungen der 20 Ringer begeistert. Wer es mit dem VfK hält, war schlichtweg aus dem Häuschen.

„Heute hat fast alles geklappt“ strahlte Freistil Coach Erol Bayram nach der Galavorstellung seiner Schützlinge und ergänzte „Wir sind auf einem sehr guten Weg“.

Der Kampf zweier Erzrivalen begann mit einer Niederlage für die VfKler, die sich wie ein Sieg anfühlte. Aalen, nach der Hinrunde auf Tuchfühlung zu den Endrundenplätzen kam in Bestbesetzung und bot im klassischen Weltergewicht (74 kg) den aktuellen Olympia-Zweiten, Arsen Julfalakyan auf. Auf Wunsch der Gäste, wurde dieser Kampf vorgezogen. „Er hat sich prima verkauft, erstklassig gerungen“ war Erol Bayram mit seinem Schützling Arkadiusz Kulynycz trotz einer 1:6 Punktniederlage hochzufrieden.

Es folgte der Auftritt von Geburtstagskind Marvin Scherer. Am Tag seines 25. Geburtstags war der Vfkler schon vor dem Kampf sichtlich gezeichnet von der Tortur des erstmaligen Gewichtmachens unter das 55 Kilo-Limit. „Es war schon sehr hart“ beschrieb Marvin Scherer seinen Kampf gegen die Waage und dann auf der Matte gegen den Türken Özbekhan Güclü. Am Ende gewann Marvin mit 7:1 – richtungsweisend für den gesamten Kampfabend.
Als dann auch noch Mamuka Korozaia den 15 Kilogramm schwereren Ex-VfKler Ralf Böhringer nach allen Regeln der Freistilkunst mit 13:0 abkanzelte, keimte im VfK Lager allmählich Hoffnung auf einen Überraschungscoup auf.

Nach der knappen 0:2 Niederlage von Wladimir Behrenhardt gegen den Norweger Stig Andre Berge führten die Gäste zwar noch mi 10:11 – fortan gab es für die VfKler indes kein Halten mehr.

Überragend, wie Taymuraz Friev den Ex-VfKler Emzarios „Jacko“ Bentinidis mit 6:0 auspunktete, spektakulär, wie der 18jährige Denis Kudla den ungestüm angreifenden Benjamin Sezgin eiskalt schulterte.

„Die bessere Mannschaft hat verdient gewonnen“ fand Aalens Trainer Anton Nuding nach der Niederlage seiner Mannschaft anerkennende Worte für die VfK-Staffel und ergänzte „Der gesamten Ringerbundesliga tut es gut, wenn sich um die Endrundenplätze ein Kopf an Kopf Rennen entwickelt. Nach dem heutigen Kampf nimmt auch der VfK an diesem Rennen teil“.

Ein Blick auf die Tabelle verrät: Die Rückrunde verspricht noch viel Spannung.

Heimmannschaft
Gastmannschaft
VfK Schifferstadt      22 KSV Aalen 05       11
Wettkampfstätte   Wilfried Dietrich Halle, Am Sportzentrum, 67105 Schifferstadt
Kampfrichter:  Andreas Sauer
Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Gr.-röm. 55 Marvin SCHERER Özbekhan GÜCLÜ 3:1 PS 7:1 06:00
Freistil 60 Anatoli BURUIAN Murat MERT 1:2 PS 5:7 06:00
Gr.-röm. 66A Wladimir BERENHARDT Stig Andre Berge 0:2 PS 0:2 06:00
Freistil 66B Stefan IVANOV Julian MEYER 3:0 PS 6:0 06:00
Gr.-röm. 74A Arkadiusz KULYNYCZ Arsen Julfalakyan 1:3 PS 1:6 06:00
Freistil 74B Miroslav KIROV Osman-Kubilay CAKICI 2:0 PS 2:0 06:00
Gr.-röm. 84A Denis KUDLA Benjamin SEZGIN 4:0 SS 4:0 02:04
Freistil 84B Taymuraz FRIEV Emzarios BENTINIDIS 3:0 PS 6:0 06:00
Gr.-röm. 96 Etka  SEVER Andrea Minguzzi 1:3 PS 1:7 06:00
Freistil 120 Mamuka KOROZAIA Ralf BÖHRINGER 4:0 13:0 04:03

 

Platz Mannschaft Anz.K. Plus : Minus Differenz   + : ?
1 ASV Nendingen 8 188 : 90 98   16 : 0  
2 SV G Weingarten 8 182 : 96 86   14 : 2  
3 TuS Adelhausen 7 133 : 99 34   8 : 6  
4 SV Triberg 8 128 : 131 -3   8 : 8  
5 KSV Aalen 05 8 122 : 152 -30   8 : 8  
6 VfK Schifferstadt 8 131 : 133 -2   6 : 10  
7 KSV Schriesheim 7 85 : 162 -77   2 : 12  
8 SV W. Burghausen 8 85 : 191 -106   0 : 16  

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