Aus dem Schifferstadter Tageblatt

Gelungene Heimpremiere in der neuen Deutschen Ringerliga

18:9-Erfolg des VfK 07 gegen KAV Eisleben / Schifferstadter nach zwei Kampftagen Tabellenführer

Schifferstadt (red). Der VfK 07 Schifferstadt hat auch die Heimpremiere in der neu geschaffenen Deutschen Ringerliga mit Bravour absolviert. Mit 18:9 bezwang die Staffel der Trainer Markus Scherer (Griechisch-römisch) und Erol Bayram (Freistil) den KAV Eisleben. Der VfK ist damit nach zwei Kampftagen Tabellenführer, gefolgt vom KSV Ispringen, der den ASV Nendingen 14:5 bezwang.

„Ich bin sehr zufrieden, wir haben den Zuschauern guten Ringkampfsport auf hohem internationalen Niveau geboten“, wertete Markus Scherer. Einziger Wermutstropfen: Die Zahl von rund 400 Zuschauern war noch ausbaufähig. Sieben der zehn Einzelduelle gewannen die Gastgeber, zwei davon technisch überlegen. Der Georgier Iakobi Kajaia brannte im Greco-Schwergewicht ein Feuerwerk ab, nahm Nikita Firsov mit 15:0 auseinander. Ebenfalls vier Teampunkte fuhr Manukhar Tskhadaia im Griechisch-römisch-Weltergewicht ein, wo er gegen Mario Stefanek nach 5:11 Minuten mit 20:2 in Front lag, ehe er seinen überforderten Gegner schulterte. Die Georgier beim VfK sind eine Macht. Das zeigte sich bereits im Auftaktduell im 59-Kilo-Limit, als Freistilspezialist Lasha Talakhadze in einem von beiden Seiten offensiv geführten Duell gegen Rasul Mashezov mit 14:9 gewann. Im Griechisch-römisch-Leichtgewicht sahen die Zuschauer ebenfalls viele Aktionen. Die Mehrzahl davon gelangen dem Schifferstadter Levani Kavjaradze, der gegen Monrikos Theodoridis mit 10:6 die Oberhand behielt. Ganz eng war das Duell im Freistil-Leichtgewicht: Beim Endstand von 4:4 siegte der Schifferstadter Maxim Perpelita gegen Ibragim Ilyasov aufgrund der zuletzt erzielten Wertung. Drei Mannschaftspunkte gelangen Patryk Dublinowski im Freistil-Mittelgewicht mit dem 8:0 gegen Gasan Shamkhalov. Einzelsieg Nummer sieben fuhr Griechisch-römisch-Halbschwergewichtler Georgi Melia ein, der Dejan Franjikovic mit 5:2 bezwang.

Drei Niederlagen trübten die gute Stimmung im Schifferstadter Lager nicht, auch wenn zwei davon hoch ausfielen. Im Griechisch-römisch-Mittelgewicht gab Ilyas Özdemir gegen Elvin Mursaliev vier Teampunkte ab, als er nach 3:43 Minuten 16 technische Punkte abgegeben hatte. Einen Dreier fuhren die Eislebener im Freistil-Weltergewicht ein, wo Kamal Malikov gegen Tariel Gaphrindashvili mit 11:0 triumphierte. Geschlagen geben musste sich auch Mamuka Kordzaia im Freistil-Halbschwergewicht, der Anzor Urishev 0:5 unterlag.

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