´╗┐ VfK 07 Schifferstadt - Faszination auf und an der Matte

AUSWÄRTSERFOLG IN EISLEBEN

VfK 07 bleibt Spitzenreiter

Eine fast perfekte Vorrunde in der neu geschaffenen Deutschen Ringerliga rundete der VfK am gestrigen Abend beim KAV Eisleben ab und triumphierte in der dortigen Gl├╝ck-Auf-Halle mit 18:8. Durch den Sieg des KSV Ispringen im Verfolgerduell gegen den ASV Nendingen konnten die Schifferstadter nicht nur den ersten Finalplatz halten, sondern den Vorsprung auf Rang drei noch zus├Ątzlich ausbauen.

Die Eislebener starteten erneut ersatzgeschw├Ącht in die Begegnung, da in der untersten Gewichtsklasse weder Rasul Mashezov noch Ibragim Ilyasov verf├╝gbar waren und auch Elvin Mursaliev im Greco-Mittelgewicht passen musste. Folglich war bereits vor Kampfbeginn zu erahnen, dass aus Sicht der Hausherren viel zusammenkommen m├╝sste, um das Duell siegreich zu gestalten.

Erwartungsgem├Ą├č starteten die VfK’ler in den ersten beiden Begegnungen auch gleich mit der vollen Ausbeute von jeweils vier Mannschaftspunkten. Das Eislebener Eigengew├Ąchs Matthias Neumann konnte sich der Klasse des 25-j├Ąhrigen Lasha Talakhadze nicht erwehren und unterlag bereits nach 1.37 Minuten. Noch weniger Zeit ben├Âtigte der Schifferstadter Publikumsliebling Iakobi Kajaia, der gerade 40 Sekunden brauchte, um seinen Gegner zu schultern. Somit lag man bereits nach zwei K├Ąmpfen mit 8:0 in Front.

Auch der bisher ungeschlagene Levani Kavjaradze hatte im Duell mit Monrikos Theodoridis die Favoritenrolle inne, tat sich gegen den jungen, unbequemen Griechen allerdings wie auch im Hinkampf sehr schwer, brachte die knappe 4:3-F├╝hrung jedoch ├╝ber die Zeit und verbuchte damit den n├Ąchsten Mannschaftspunkt f├╝r den VfK. Chancenlos war dagegen Mamuka Kordzaia, der gegen den starken Anzor Urishev 0:5 unterlag und die ersten beiden Mannschaftspunkte abgeben musste.

Im letzten Kampf vor der Halbzeitpause stand beim VfK wie gewohnt Maxim Perpelita auf der Matte, w├Ąhrend die Eislebener den Polen Krzysztof Bienkowski ins Rennen schickten. Nach zuletzt drei ganz engen Niederlagen in Serie, war der moldawische Freistilspezialist von Beginn an bestrebt, endlich wieder Punkte f├╝r seine Staffel einzufahren, was ihm letztlich auch eindrucksvoll gelingen sollte. 12:4 hie├č der Endstand aus Sicht von Maxim Perpelita, welcher mit einer erfolgreichen Aktion in der Schlusssekunde sogar den dritten Mannschaftspunkt f├╝r die Rettichst├Ądter einheimste und bereits fr├╝hzeitig f├╝r die Vorentscheidung sorgte.

Den Deckel machte einmal mehr Georgi Melia drauf, der seinem Kontrahenten keine Chance lie├č und Dejan Franjkovic 10:0 bezwang. Mit 15:2 war das Team um Trainergespann Scherer/Bayram nach sechs absolvierten K├Ąmpfen nun enteilt und quasi nicht mehr einzuholen. Letzte Zweifel beseitige Manukhar Tskhadaia, der sich anschlie├čend mit Olympiasieger Davor Stefanek messen durfte. Der erfolgsverw├Âhnte serbischen Weltklassemann fand gegen den erfahrenen Georgier jedoch keine Mittel, sodass der jederzeit ├╝berlegene Tskhadaia verdienterma├čen mit 3:1 gewinnen konnte.

Seinen f├╝nften Saisonsieg f├╝r den VfK feierte im folgenden Duell Freistil-Mittelgewichtler Patryk Dublinowski. Der Eislebener Gasan Shamkalov konnte dem ehemaligen KAV-Athleten nur wenig entgegensetzen und verlor mit 0:3. In den abschlie├čenden beiden Begegnungen konnten die Gastgeber in Person von Kamal Malikov und Vladimir Stankic, die ihren Gegnern Zurabi Erbotsonashvili und Ilyas ├ľzdemir klar ├╝berlegen waren, noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Dennoch durfte der VfK mit dem Endstand von 18:8 zufrieden die Heimreise antreten.

N├Ąchste Woche kommt es zum absoluten Topkampf beim KSV Ispringen, wo der VFK bereits einen gro├čen Schritt in Richtung Finale machen k├Ânnte.

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