DRL: VfK nach Abschluss der Vorrunde auf Rang zwei

Einen 15:9-Erfolg errang die VfK-Staffel am vergangenen Samstag gegen die erwartet starke Mannschaft des KAV Eisleben und kann sich nun im Vorfeld der dreiwöchigen WM-Pause etwas zurücklehnen.
Jeweils fünf Einzelkämpfe konnten beide Teams für sich entscheiden, was mitunter für die hohe Qualität des KAV-Kaders spricht, doch beim VfK sorgten vor allem die beiden Shootingstars Ramaz Zoidze und Alan Ostaev sowie Georgi Vangelov mit hohen Siegen für das letztlich etwas zu deutliche Endergebnis.
Besonders letztgenannter Georgi Vangelov sorgte mit einer furiosen Leistung für einen unerwarteten, technisch überlegenen Sieg und ließ dem amtierenden U23-Europameister Ibragim Ilyasov bei seinem 19:3-Erfolg nicht den Hauch einer Chance.
Iakobi Kajaia bestätigte den Fabelstart im Anschluss mit einem sicheren 3:0-Punktsieg und steuerte zusätzlich zwei Mannschsftszähler bei. Dass sich dieser Beginn als noch enorm wichtig erweisen würde, zeigte sich in den Folgekämpfen, in welchen Ruslan Bitchurin und Mamuka Korzaia jeweils zwei einkalkulierte Punkte abgeben mussten, womit die Gastgeber wieder auf 6:4 herankamen. Der in dieser Saison erstmals eingesetzte Maxim Perpelita bekam es in der letzten Paarung vor der Pause mit dem dritten Weltmeister von 2016 Akhmednabi Gvarzatilov zu tun und musste seine Niederlage in Grenzen halten, was mit einer 11:3-Pleite nur bedingt gelang. Somit führten die Eislebener nach dem ersten Durchgang 7:6.
Doch wenn es beim VfK nicht läuft, dann kann man sich nach wie vor auf seine beiden beiden Sieggaranten Ramaz Zoidze und Alan Ostaev verlassen, die beide abermals ein Feuerwerk auf die Matte zauberten und damit den Weg für den Gesamtsieg ebneten. Alan Ostaev schulterte seinen Kontrahenten nach einem sehenswerten Wurf und heimste somit die volle Punktzahl für seine Farben ein, während Ramaz Zoidze in seinem Duell mit dem amtierenden zweiten russischen Meister Asker Orshokdugov, wie gewohnt stürmisch begann und bereits nach sieben Sekunden mit vier Punkten in Führung lag. Diese baute der junge Georgier noch bis zum 12:0-Endstand aus, womit dieser weitere drei Punkte aufs VfK-Konto verbuchte. Somit hieß es drei Begegnungen vor Ende 13:7 für die Schifferstadter. Da Patryk Dublinowski und Zurabi Erbotsonashvili im Anschluss zwar jeweils einen möglichen Sieg knapp verpassten, aber dennoch lediglich einen Zähler abgaben, konnten die Hausherren im Abschlusskampf nur noch ausgleichen, was Dimitri Petaikin auf VfK-Seite allerdings äußerst souverän verhinderte und gegen seinen Landsmann Ruslan Isakov sicher mit 3:0 gewann. Somit war der Auswärtssieg perfekt, womit die Pfälzer auch im Rennen um das Halbfinalticket einen großen Schritt machen konnten.
Zum Abschluss der Vorrunde liegt der VfK nun auf dem zweiten Tabellenplatz, kann mit einem Erfolg zum Rückrundenauftakt gegen den derzeitigen Spitzenreiter Germania Weingarten allerdings auf den Platz an der Sonne klettern.

Premium-Sponsoren:

Thuega AVIA Sparkasse Volksbank Lotto