DRL: VfK-Staffel nach Remis moralischer Sieger

9:9 hieß es am Ende, nachdem Dimitri Petaikin in einem dramatischen Abschlusskampf den wichtigen Zähler zum Punktgewinn gegen den amtierenden Meister KSV Ispringen sicherte.
Die Begegnung begann allerdings alles andere als vielversprechend für die Hausherren, die nach vier Kämpfen bereits mit 0:7 in Rückstand gerieten. Georgi Vangelov verschenkte zum Auftakt seine 8:4-Führung und gab letztlich ebenso einen Mannschsftszähler ab wie auch der letztjährige Punktegarant Iakobi Kajaia, welcher gegen Landsmann Zviadi Pataridze bereits seine zweite Saisonniederlage hinnehmen musste. Überraschend deutlich wurde es, als Roman Amoyan dem Schifferstadter Neuzugang Ruslan Bichurin gleich drei Punkte abnahm, während Mamuka Kordzaia bei seiner 1:5-Niederlage gegen Yuri Belonowski im Rahmen seiner Möglichkeiten blieb. Somit lag es an Leichtgewichtler Murshid Mutalimov, den Bock umzustoßen, was dem 27-Jährigen auch gelingen sollte und mit einem 6:0-Punkterfolg gegen Maxim Sacultan die ersten beiden Mannschaftswertungen einheimste.
Somit hieß es zur Halbzeitpause 2:7 aus Sicht der Gastgeber, die nun bei objektiver Betrachtung der Folgekämpfe eine Herkulesaufgabe zu bewältigen hatten.
Alan Ostaev und Ramaz Zoidze bewiesen nach der Pause einmal mehr ihre enorme Klasse, verbuchten allerdings auch zu erwartenden Punkte, sodass die VfK’ler nach sieben Kämpfen wieder ausgleichen konnten. Patryk Dublinowski musste sich gegen den amtierenden dritten russischen Meister hingegen geschlagen geben, hielt seine Niederlage jedoch mit nur zwei Mannschaftspunkten in Grenzen. Somit musste Zurabi Erbotsonashvili, welcher erstmals in der laufenden Runde Vasyl Mikhailov ersetzte, für die große Überraschung des Tages sorgen, und den vielleicht besten Weltergewichtler der gesamten Liga, bezwingen. Immer wieder griff der jederzeit aktivere Erbotsonashvili an, doch der Ispringer Abwehrkünstler konnte sich stets befreien. Somit mussten die Fans bis zur letzten Sekunde, samt Videobeweis zittern, als dem Georgier endlich die entscheidenden beiden Punkte zugesprochen wurden, was zum 4:3-Erfolg für den VfK’ler führte. Da Dimitri Petaikin zum Abschluss leicht favorisiert in die Begegnung ging, war die Hoffnung auf Schifferstadter Seite wieder groß, zumindest einen Punkt in der heimischen Halle zu behalten. Entgegen aller Erwartungen diktierte allerdings der Ispringer Igor Besleaga fast durchweg das Geschehen, konnte Dimitri Petaikin allerdings am Boden weder drehen noch werfen, weshalb keine technische Wertungen zu Stande kamen. Besser machte es der Russe, der beim Wurfversuch nur durch eine Beinarbeit des Ispringers gestoppt werden konnte und dementsprechend zwei Punkte zugesprochen bekam. Diese rettete Petaikin mit großer Mühe ins Ziel un durfte sich letztlich mit seinem 2:2-Punktsieg über das Remis des Teams zum 9:9 freuen.

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