DRL: VfK startet in Weingarten

Die Enttäuschung nach der hauchdünnen, äußerst schmerzlichen Final-Niederlage gegen den KSV Ispringen vergangenen Februar, war in der Rettichstadt noch lange Zeit deutlich zu spüren. Lediglich ein Punkt fehlte dem VfK in der Endabrechnung zum ersten Meistertitel der Deutschen Ringerliga, was im Nachhinein zwar trotz der Pleite als großer Erfolg wahrgenommen wurde, aber zunächst für viele desillusionierte Gesichter sorgte. Doch nach nun mittlerweile sieben Monaten sind die Tränen im VfK-Lager getrocknet, sodass man voller Vorfreude auf die erste Begegnung der neuen DRL-Saison schielen kann, welche am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, beim SV Germania Weingarten stattfinden wird. Die Gastgeber haben ihren Rundenauftakt bereits am vergangenen Wochenende gefeiert und setzten mit einem eindrucksvollen Auswärtssieg beim amtierenden Deutschen Meister direkt ein Ausrufezeichen. Dabei hielt das 10:9 in Ispringen alles, was die DRL-Verantwortlichen im Vorfeld der neuen Saison versprachen, Ringkampfsport vom allerfeinsten. Mit Vladimir Khinchegashvili und Israil Kasumov auf Seiten der Ispringer oder Alejandro Valdez und Oscar Pino auf SVG-Seite, standen etliche Weltstars auf der Matte, was für das außergewöhnliche Leistungsniveau der DRL spricht. Dass die Schifferstadter nun bereits erahnen können, wer am Wochenende beim Gegner auf der Waage steht, erachtet Cheftrainer Markus Scherer allerdings nicht unbedingt als Vorteil: „Der SVG hat das große Plus, dass alle Mann da sind und ihren ersten Kampf bereits bestritten haben. Somit wissen sie, wo sie stehen.“ Dies kann der VfK vor dem ersten Kampf logischerweise noch nicht beurteilen und verlässt sich hierbei auf das goldene Händchen des Trainergespanns Bayram/Scherer. Das Geheimnis um den Kader möchten die beiden allerdings erst am Samstag lüften. Dass sich die VfK-Anhänger dennoch auf den Weg nach Weingarten machen sollten, kann Freistilcoach Erol Bayram allerdings wärmstens empfehlen: „Unser Kader ist erstklassig besetzt, wahrscheinlich sogar der beste, den der VfK jemals hatte.“ Die Fans dürfen sich somit auf einen tollen Kampfabend freuen, wenngleich die Hausherren sicherlich noch etwas gutmachen wollen. Alle drei Aufeinandertreffen gewann der VfK gegen die Nordbadener im abgelaufenen Jahr und erklomm den „Gipfel“ Mineralix-Arena gleich zwei Mal. Dies würden die Pfälzer nur zu gerne wiederholen.

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