DRL: VfK zündet Feuerwerk

Einen eindrucksvollen 19:6-Erfolg landete die VfK-Staffel am vergangenen Samstagabend beim Auswärtskampf in Nendingen und strich damit die ersten beiden Zähler in der neuen DRL-Saison ein.
Den Anfang des Spektakels machte Georgi Vangelov, welcher sich mit dem 39-jährigen zweimaligen Europameister Ghenadie Tulbea messen durfte und seine starke Leistung gegen Weingarten mit einem 10:0-Erfolg bestätigte. Wiedergutmachung betrieb dagegen Schwergewichtler Iakobi Kajaia, der einen Tag zuvor noch seinen 25. Geburtstag feiern durfte und sich durch einen 4:2-Punktsieg gegen den starken Ukrainer Nikolai Kuchmiy selbst bescherte. Zwar sorgte die deutliche 0:11-Niederlage von Elchin Ibragimov im Anschluss für einen kleinen Dämpfer, wenngleich Aleksandr Hushtyn diesen direkt im Anschluss wieder ausbügelte und zwei weitere Mannschaftspunkte für seine Farben einheimste. Murshid Mutalimov baute die Führung zur Halbzeit um zwei weitere Zähler aus, sodass die Pfälzer zur Pause eine beruhigende 8:3-Führung innehatten. Diese zementierte Alan Ostaev mit einem atemberaubenden 16:0-Sieg gegen den ehemaligen Europameisterschaftsdritten Aleksander Shyshman, welcher auf internationaler Ebene durchaus einen Namen besitzt, aber vom Schifferstadter Mittelgewichtler quasi überrollt wurde. Ähnlich deutlich, jedoch eher zu erwarten, war im Anlschuss die technische Überlegenheit des Georgiers Ramaz Zoidze, der in der Vorwoche bereits das  Weingartener Urgestein Ionut Panait deutlich schlug und auch dem wesentlich leichteren Ex-Germanen Donior Islamov keine Chance ließ. Somit war der VfK-Sieg bereits nach sieben Kämpfen, beim Stand von 16:3 perfekt, wenngleich die Zuschauer noch einige Leckerbissen zu sehen bekamen. Das Nendinger Publikum erfreuten sich am ungefährdeten Erfolg von Piotr Ianulov gegen Patryk Dublinowski, während die Schifferstadter den 11:0-Triumph von Vasyl Mikhailov bejubelten. Den Abschluss des Kampfabends absolvierten Ex-VfK’ler Daniel Cataraga und Neu-VfK’ler Dimitri Petaikin. Wie gewohnt bewies der Moldawier auf Seiten des ASV Kämpferherz und drehte einen 1:3-Rückstand noch zum 4:3-Endstand, womit er für einen versöhnlichen Abschluss seitens des Gastgebers sorgte.
Nächste Woche kommt es zur erneuten Auflage des diesjährigen Finals der Deutschen Ringerliga zwischen dem KSV Ispringen und dem VfK, der die Gäste am kommemden Samstag, 19.30 Uhr, in der Wilfried-Dietrich-Halle empfängt.

Einzelergebnisse

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