Erster gegen Zweiter – Spitzenkampf in Schifferstadt

Erster gegen Zweiter – Spitzenkampf in Schifferstadt

Nach der dreiwöchigen WM-Pause startet der VfK am kommenden Samstag, 19.30 Uhr in die Rückrunde der Deutschen Ringerliga und empfängt den SV Germania Weingarten in der heimischen Wilfried-Dietrich-Halle. Das pfälzisch-badische Duell entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Dauerbrenner im Deutschen Rinkampfsport, bei dem allerdings nicht nur sportlich, sondern vor allem atmosphärisch immer wieder einiges geboten wird.
Der SVG bestritt seinen Rückrundenauftakt bereits am vergangenen Wochenende gegen den Erzrivalen KSV Ispringen und untermauerte mit einem 13:8-Erfolg seine Ambitionen. Nachdem das abgelaufene Jahr aus Germania-Sicht keineswegs zufriedenstellend verlief, strebt man im Badnerland wieder nach dem Endkampf, welchen man vergangene Saison erstmals nach vier Jahren Final-Abonnement verpasste. Nun stehen beide Teams, dicht gefolgt, an der Spitze der Deutschen Ringerliga, wobei die Gäste bereits einen Kampf mehr ausgetragen haben. Somit gilt für den VfK, den Anschluss an die Heinzelbecker-Staffel zu halten, möchte man am Ende der Hauptrunde die Tabellenführung innehaben. Dieser Platz ist besonders lukrativ, da das Rückkampf-Heimrecht sowohl im Halbfinale als auch in einem möglichen Finale jeweils dem Erstplatzierten der Hauptrunde zugesprochen wird.
Personell wird es beim VfK, ob dem Gewichtsklassenwechsel zur Rückrunde, gezwungenermaßen zu einigen Änderungen kommen, die allerdings einige Hochkaräter versprechen. So darf man sich im Bantamgewicht vermutlich auf Zhora Abovian freuen, der bereits letzte Runde für den VfK startete und im Heimkampf gegen den ASV Nendingen eine furiose Leistung ablieferte. Im Schwergewicht kann Freistil-Coach Erol Bayram wie gewohnt auf den sympathischen Ungar Daniel Ligeti vertrauen, wenngleich auch auf dieser Position Überraschungen möglich sind. Während die Klassen im Welter- und Mittelgewicht nicht getauscht werden, sodass die Achse um Alan Ostaev, Patryk Dublinowski, „Dima“ Petaikin sowie Vasyl Mikhailov voraussichtlich weiterhin Bestand hat, müssen die restlichen Kaderplätze neu besetzt werde. Die beiden Cheftrainer wollen sich hier allerdings nicht in die Karten schauen lassen und halten sich dementsprechend bedeckt. „Egal wer letztlich zum Einsatz kommt, wir werden defintiv hochklassige Kämpfe sehen, denn auch der SVG kann mit Alejandro Valdez, Karapet Chalyan oder Vasyl Shuptar einige Weltklasseathleten vorweisen, die es uns sicherlich schwer machen werden“, ist sich Griechisch-römisch-Trainer Markus Scherer sicher.
Somit sollten die Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Kampfabend geschaffen sein. Den Vorkampf bestreiten die VfK-Amateure ab 18 Uhr im Derby gegen den KSV Ludwigshafen-Friesenheim.

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