Mehr Geld für die Jugendarbeit

Am 12. September trafen sich die Vereine der 1. Bundesliga in Weingarten um aktuelle Themen zu diskutieren. In positiver und konstruktiver Atmosphäre wurden viele gute Ideen entwickelt. Im Rahmen dieser Tagung verabschiedeten die Erstligisten eine Absichtserklärung zur freiwilligen Ausgabenbegrenzung in der 1. Bundesliga.

Vor allen Dingen sollen dadurch Freiräume für die Nachwuchsarbeit und Vereinsstruktur geschaffen werden.

Außerdem soll damit die Chancengleichheit der Vereine auf der Matte erhöht und auch ein Anreiz für Zweitligisten geschaffen werden, damit diese wieder den Aufstieg wagen. Durch knappere und spannendere Kämpfe versprechen sich die Vereine eine noch attraktivere Bundesliga.

Die Umsetzung wird als schwierig, aber machbar eingeschätzt. Seit dem kurzen Zerwürfnis mit dem Deutschen Ringerbund vor einem Jahr haben sich die Erstbundesligisten zusammengefunden und arbeiten seitdem so eng zusammen wie lange nicht. In der aktuellen Gemeinschaft mit fast allen Erstbundesligisten ist vieles möglich. Was gibt es zu verlieren? Nichts. Was zu gewinnen? Sehr viel. Sicherlich werden Schlupflöcher gefunden werden, auf die reagiert werden muss. Im Laufe der Jahre wird man lernen und Anpassungen vornehmen müssen, trotzdem können alle Vereine nur profitieren. Auch in der Dopingbekämpfung gab und gibt es Schlupflöcher und doch steht die Sportgemeinschaft hinter dem Kampf gegen Doping. Wer weiß, vielleicht sind die Ringervereine noch erfolgreicher?!

Vorbilder für das Budgetlimit sind auch im Profisport zu finden. Da wäre die deutsche Eishockeyliga oder mehrere Profiligen in den USA. Unsere Ringer liefern sich auf der Matte harte aber faire Kämpfe. Die Verantwortlichen der 1. Bundesligisten wollen es ihren Sportlern gleichtun und fair und ehrlich um ein Budgetlimit ringen.

Markus Scheu, ASV Nendingen
Peter Thun, KAV Mansfelder Land (Pressesprecher)

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