Schaulaufen vor Play-Offs

Den letzten Kampf der DRL-Hauptrunde bestreitet der VfK am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, in der heimischen Wilfried-Dietrich-Halle und empfängt dort den KAV Eisleben, der sich mit einem Erfolg noch theoretische Chancen auf die Endrundenteilnahme ausrechnen darf.
Es war eine ungemütliche Woche beim VfK. Die Verwunderung im Umfeld und bei den Fans über die herbe Niederlage in Ispringen bekam man im VfK-Lager deutlich zu spüren, weshalb die Schifferstadter auf Wiedergutmachung aus sind. Sowohl im Limit bis 60 kg als auch bis 72 kg, konnte das Trainergespann aus unterschiedlichsten Gründen auf keinen der arrivierten Kräfte zurückgreifen, was sogar Griechisch-Römisch-Coach Markus Scherer zu einem Einsatz zwang.
„Die Pleite ist abgehakt, unser Fokus liegt voll auf Eisleben, gegen die wir mit Sicherheit zehn starke Athleten auf der Matte sehen werden“, verspricht Scherer.
Dabei sei es laut Scherer nicht unwahrscheinlich, dass man im Vorfeld des Halbfinals noch etwas ausprobieren werde. „Unser Kader ist groß, da gilt es die bestmögliche Formation im Hinblick auf das erste Highlight Anfang Januar auszuloten.“ Dennoch werden bekannte Gesichter wie Publikumsliebling Zurabi Erbotsonashvili, der sich im Laufe der beiden vergangenrn Jahre als verlässliche Größe erwies und durch seine spektakuläre Ringweise stets für Faszination sorgt, sicherlich weiterhin die VfK-Staffel anführen.
Die Eislebener, welche in der abgelaufenen Saison noch ohne Punktgewinn blieben, haben sich für die jetzige Runde wesentlich breiter aufgestellt und überraschten unter anderem mit Siegen gegen Weingarten und Ispringen. Dennoch rangiert der KAV derzeit noch auf dem letzten Tabellenplatz, wobei man mit Schützenhilfe aus Ispringen und Weingarten noch am ASV Nendingen vorbeiziehen könnte. Dies möchten die Mannen aus der Vorderpfalz allerdings verhindern und ihren zweiten Platz in der Endabrechnung sichern.
Ein versöhnlicher und positiver Jahresabschluss wäre jedenfalls wünschenswert.

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