Spitzenduell in der Wilfried-Dietrich-Halle

Am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, erwartet der VfK 07 in heimischer Halle den noch ungeschlagenen Tabellenführer KSV Ispringen.
Die Schifferstadter, welche in Nendingen ihre erste Saisonniederlage hinnehmen mussten, pochen nach dem engen Duell auf Wiedergutmachung und möchten ihren Zuschauern auch weiterhin erstklassigen Ringsport bieten.

Vor allem die Neuzugänge des VfK wussten bisher allesamt zu begeistern, wobei das georgische Quartett um Georgi Melia, Levani Kavjaradze, Iakobi Kajaia und Manukhar Tskhadaia, welches bisher jeden Kampf für sich entscheiden konnten, heraussticht.
Doch mit dem KSV Ispringen wartet nun der nächste echte Hochkaräter auf die Scherer/Bayram-Staffel.

Zu einer hochinteressanten Begegnung wird es vermutlich direkt zum Auftakt kommen, wenn der Ex-VfK’ler Anatolii Buruian auf den Neu-VfK’ler Lasha Talakhaszde trifft. Der 24-Jährige Georgier verbuchte in den ersten beiden Kämpfen gleich zwei Erfolge, hatte gegen den Nendinger Holub jedoch das Nachsehen und verletzte sich obendrein, weshalb die ärztliche Abteilung des VfK derzeit auf Hochtouren arbeitet, um den Freistilspezialisten fit auf die Matte schicken zu können.
Auf Greco-Leichtgewichtler Levani Kavjaradze wartet mit dem ehemaligen Europameister, Vize-Weltmeister und Olympia-Bronze-Gewinner Roman Amoyan voraussichtlich ein großer Name des Ringsports, dem er seine ganze Klasse entgegnen muss, sollen die Punkte auf Seiten der Schifferstadter bleiben.
Maxim Perpelita darf sich nach seinem letztwöchigen Bruder-Duell womöglich auch gegen Ispringen wieder auf einen moldauischen Landsmann freuen und wird wohl auf Maxim Sacultan treffen.
Einen Kampf der Extraklasse bieten zudem die beiden Weltergewichtler im klassischen Stil, wo der starke Igor Besleaga auf den Schifferstadter Show-Man Manukhar Tskhadaia wartet.
Auch Tariel Gaphrindashvili möchte nach seinem Punkte-Feuerwerk gegen den Nendinger Samet Dülger erstmals vor eigenem Publikum feiern und will im georgischen Duell mit David Tlashadze ein Ausrufezeichen setzen.
Ilyas Özdemir, der nach seinem gesundheitsbedingten Ausfall vergangene Woche wieder auf die Matte zurückkehren wird, steht gegen den Vize-Weltmeister von 2014 Neven Zugaj, vor einer großen Hürde und hat die Zielvorgabe, den Kampf möglichst eng zu gestalten.
Von Patryk Dublinowski wird nach seinen herausragenden Leistungen der letzten Wochen hingegen sicherlich mehr erwartet und sollte im deutschen Duell mit Carsten Kopp die Favoritenrolle innehaben.
Diese dürften die Ispringer dagegen im Greco-Halbschwergewicht annehmen, wo dem bisher noch ungeschlagenen Georgi Melia eine echte Hausnummer bevorsteht, da die Ispringer dort den Weltklasseathleten Ardo Arusaar in ihren Reihen haben, der den jungen Georgier sicherlich zu beschäftigen weiß.
Nicht weniger stark ist auch der Ispringer Freistilspezialist Yuri Belonowski einzuschätzen, der bereits 2015 für den KSV auf die Matte ging und im Limit bis 98 Kg ungeschlagen blieb. Gegen diese enorme Klasse wird sich der Schifferstadter Mamuka Kordzaia erwehren müssen, welcher nach zuletzt zwei Niederlagen wieder aufhorchen lassen möchte.
Im Greco-Schwergewicht trifft die bisherige Entdeckung der noch frischen Saison Iakobi Kajaia vermutlich auf den jungen Deutschen Etienne Wyrich, wobei der Geoegier hier deutlich favorisiert ist.

Ob beide Teams jedoch mit exakt der selben Aufstellung aus der letzten Woche antreten, obliegt natürlich den Cheftrainern, denn nicht nur der VfK hat noch einige weitere namhafte Akteure im Kader, auch der KSV lässt mit Namen wie Kayaalp, Akgül oder Hasanov Ringerherzen höher schlagen.

Somit darf ein hochklassiger wie auch spannender Kampfabend erwartet werden, bei dem sich das Publikum auf großen Sport freuen darf.

 

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