Spitzenkampf in Schifferstadt – Der Meister kommt

Ein Bruderduell, ein Wiedersehen mit zwei Ex-VfKler und jede Meine Olympiastarter und -Medaillengewinner. Wenn der VfK Schifferstad am kommenden Samstag den Meister den letzten drei Jahre, den ASV Nendingen empfängt ist Ringkampfsport vom Allerfeinsten vorprogrammiert. Die Ringerfans dürfen sich freuen (Kampfbeginn 19.30 Uhr, Wilfried Dietrich Halle).

„Wir werden die bestmögliche Mannschaft aufbieten, rechnen uns gegen Nendingen durchaus Chancen aus“ erklärt Freistil-Coach Erol Bayram vor dem Gipfeltreffen und ergänz „Klar ist Nendingen Favorit“.

Ringen ist bekanntlich auch Poker um die optimale Aufstellung. Und da der VfK heuer durch einige Neuzugänge flexibler aufgestellt ist, bieten sich auch einige Variationsmöglichkeiten. „Wie genau unsere Aufstellung lauten wird, wird natürlich nicht verraten“ hält sich Erol Bayram verständlicherweise bedeckt. Erst auf der Waage wird der Schleier gelüftet.

Klar ist nur so viel. Im Freistil Leichtgewicht könnte ein echtes Bruderduell steigen, wenn VfK-Neuzugang Maxim Perpelita auf seinen Bruder Andrei trifft. Maxim Perpelita, ein Moldavier, ist 24 Jahre alt und kam vor Saisonbeginn vom SV Triberg nach Schifferstadt.

Mit Anatolin Buruian (57 kg Freistil) und Daniel Cataraga (75 kg gr. röm.) stehen auch zwei Ex-VfKler in der wahrscheinlichen Startformation der Gäste. „Nendingen hat eine Vielzahl von absoluten Weltklasseringern in ihrem Kader“ verweist Erol Bayram auf die Möglichkeiten des Serienmeisters, der auch in der angelaufenen Saison als absoluter Top-Favorit auf die Meisterschaft gilt.

„Wir wollen den großen Favoriten ärgern“ verweist Erol Bayram indes auf den neuen VfK, der im Vergleich zu den Vorjahren einiges an Qualität dazu gewonnen hat. Mit vier Olympiastartern und drei Medaillengewinnern braucht sich der VfK in der Bundesliga vor niemanden verstecken – auch nicht vor dem ASV Nendingen.

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