Spitzenkampf in Weingarten

VfK will Finaleinzug näher kommen

Bereits zum dritten Mal in der laufenden Saison stehen sich der VfK 07 Schifferstadt und der SV Germania Weingarten am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, gegenüber und kämpfen in der Weingartener Mineralix-Arena um die heiß begehrten Finaltickets.

Verliefen die Aufeinandertreffen beider Mannschaften in den vergangenen Jahren stets nach dem Geschmack der Germanen, so hatte der VfK in dieser Runde jeweils die Nase vorn, wobei die beiden denkwürdigen Begegnungen, dem VfK-Anhang wohl lange in Erinnerung bleiben werden. Das Auftaktduell der Deutschen Ringerliga gewann der VfK beim SVG mit einem historischen Ergebnis von 19:3, während der Rückkampf in der Schifferstadter Wilfried-Dietrich-Halle ein Spektakel bereithielt, welches die Zuschauer in Ekstase versetzte. Ähnlich aufregend dürfte es auch beim anstehenden Kampfabend zugehen, wenn die beiden Fan-Lager der “Abaraade“ und des “Walzbach Infernos“ ihre Athleten wieder einmal zu ringerischen Höchstleistungen treiben werden.

Die Ausgangskonstellation im Hinblick auf die derzeitige Tabellensituation verspricht Spannung pur. Die Scherer/Bayram-Staffel belegt mit 12:4 Punkten weiterhin Rang eins, dicht gefolgt vom KSV Ispringen (10:4) und der Germania aus Weingarten (8:6). Mit einem Erfolg in der Fremde könnte der VfK somit die Weichen stellen, um am 27. Januar den ersten Finalkampf bestreiten zu dürfen. Dies werden die Hausherren, welche den direkten Vergleich aufgrund der Vorkämpfe bereits verloren haben und somit quasi zum Siegen verdammt sind, allerdings vermeiden wollen. Dementsprechend wird Cheftrainer Frank Heinzelbecker personaltechnisch wohl alles aufbieten, was der SVG-Kader vorzuweisen hat. Aber auch der VfK ist sich dem wegweisenden Charakter dieser Begegnung bewusst und wird ebenfalls aus dem Vollen schöpfen. Aufgrund des Stilart-Wechsels dürfen zwangsläufig neue packende Duelle erwartet werden, die allesamt Spannung versprechen. In der untersten Gewichtsklasse trifft der erfahrene Neu- Germane Vugar Ragimov auf den jungen Nugzari Tsurtsumia, während auf Schwergewichtler Daniel Ligeti wohl der russische Juniorenweltmeister Shamil Musaev wartet. Zudem wird ersftmals im diesjährigen nordbadisch-pfälzischen Derby Freistilkünstler Alejandro Valdez auf der Matte stehen, mit dem es VfK’ler Maxim Perpelita aufnehmen muss. Somit wird den Zuschauern auch an diesem Abend wieder einiges geboten, Ausgang offen…

Premium-Sponsoren:

Thuega AVIA Sparkasse Volksbank Lotto