VfK-Amateure zu Gast in Mainz

VfK-Amateurmannschaft startet 2018 in der Rhein-Pfalz-Liga

Neue Wege geht die ehemalige Oberligamannschaft des VfK, welche in der kommenden Saison erstmals in der neu geschaffenen Rhein-Pfalz-Liga antreten wird und zum ersten Kamp der Saison am kommenden Samstag, 19 Uhr, bei der Bundesliga-Reserve des ASV Mainz 88 gastiert. In der Rhein-Pfalz-Liga werden, anders als in den Jahren zuvor, nur noch Teams aus den Verbänden Rheinhessen und Pfalz starten,während das Rheinland seine eigene Liga stemmt. Diese Abspaltung resultierte aus Dissonanzen der drei betroffenen Verbände in der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Ringen Rheinland-Pfalz bezüglich der strukturellen Organisation des Ligabetriebs.
Dieser Umstand erweist sich rein sportlich allerdings als äußerst reizvoll. Aus einer Liga mit nur fünf Teilnehmern wie in der letztjährigen Oberliga, nehmen in der Rhein-Pfalz-Liga acht Vereine teil. Vor allem die Lokalderbys gegen den AV Speyer,
KSC Ludwigshafen-Friesenheim und ASV Ludwigshafen versprechen spannenden Ringsport. Dazu gesellen sich die Klubs des AC Thaleischweiler, ASV Pirmasens, RSC Pirmasens-Fehrbach sowie die Bundesliga-Reserve des ASV Mainz 88. Insgesamt 14 Kämpfe bestreitet der VfK, davon sieben in der heimischen Wilfried-Dietrich-Halle. Doch nicht nur das sportliche Umfeld ist Neuland für das VfK-Team, denn auch das Gesicht der Mannschaft verändert sich. So stoßen aus der erfolgreichen Schülermannschaft nach und nach junge Talente wie Samuel Remle oder Christian Hermann ins Team, aber auch externe Neuzugänge wie David Reichert oder Robert Kaiser, welche beide aus Speyer zum VfK wechselten, werden den Konkurrenzkampf anheizen. Darüber freut sich vor allem das Trainerteam, welches den internen Wettbewerb, der sich leistungsfördernd auf die Athleten auswirken soll, forciert und das Leistungsprinzip in den Vordergrund stellt. Auch im Trainerstab wird es Änderungen geben. So wird Ringervater Jochen Remle als Bindeglied zwischen den Cheftrainern Erol Bayram und Markus Scherer sowie der Mannschaft fungieren. Dieser wird das Team zudem als hauptverantwortlicher Betreuer führen und am Mattenrand coachen.
Nach einer eher bescheidenen Saison 2017, in welcher der VfK lediglich zwei Siege einfahren konnte und die Runde als Tabellenvorletzter beendete, will der Verein den Neustart nutzen, um den Zuschauern wieder attraktiveren Ringsport zu bieten. Das
Trainerteam setzt große Hoffnungen in das junge, hungrige Team und peilt eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte an. (ah)

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