VfK II startet mit Kantersieg in die neue Rheinland-Pfalz-Liga

Die zweite Mannschaft des VfK ist erfolgreich in die neu gestaltete Rheinland-Pfalz-Liga gestartet. Beim  KSC Friesenheim feierte der VfK-Nachwuchs auf der Matte ein 27:10, am Ende wertete Kampfrichter Thomas Hauser den Mannschaftskampf gar mit 40:0 für den Gast aus Schifferstadt, da Friesenheim praktisch zwei Gewichtsklassen nicht besetzt hatte.

Premiere für die neue Rheinland-Pfalz-Liga der Ringer: Nachdem der Saarländische Ringerverband die Zusammenarbeit aufkündigte war die Arbeitsgemeinschaft Ringen Rheinland-Pfalz zu einem neuen Konzept gezwungen.  „Wir haben uns zusammengesetzt  und gemeinsam mit den Vereinen überlegt, wie wir das Ganze wieder attraktiver machen können. Da wurde immer wieder gesagt, es fehlen die Lokalderbys. Deshalb haben wird das so gruppiert, dass das geografisch einigermaßen passt“, erklärte Klassenleiter Jürgen Hoffmann von der WKG Metternich-Rübenach.

Die Rheinland-Pfalz-Liga fasst die bisherige Ober- und Verbandsliga in sich zusammen, allerdings ist die neue Klasse in zwei Tableaus unterteilt. Sie sollen das unterschiedliche Leistungsniveau abbilden. 17 Mannschaften sind für die Liga gemeldet und verteilen sich auf die vier Vorrundengruppen. In den Gruppen A und B sind die aus jeweils zehn Ringern bestehenden Mannschaften mit Oberliga-Niveau vertreten, in den Gruppen C und D die bisherigen Verbandsligisten, die nur acht Gewichtsklassen besetzen müssen.

Der KSC Friesenheim  und der VfK Schifferstadt II als Verbandsligameister treten in der Gruppe A gegen den AV 03 Speyer und den SV Alemannia Nackenheim an. Der ASV hat außer Pirmasens-Fehrbach noch den ASV Pirmasens und den AC Thaleischweiler als Gegner. Nach den sechs Kampf tagen der Hauptrunde folgt am 15. Oktober ein Qualifikationsturnier in Bad Kreuznach, bei dem die Dritten und Vierten der Gruppen A und B sowie die Ersten und Zweiten der Gruppen C und D gegeneinander antreten. Sie ermitteln dann dort die zwei Teilnehmer an den Endrundengruppen I und II, für die bereits die beiden Erstplatzierten der Gruppen A und B qualifiziert sind. Die restlichen Teams verteilen sich auf die Endrundengruppen III und IV, die ebenfalls vom 22. Oktober bis 26. November ihre Kämpfe bestreiten. Die beiden Ersten der Gruppen I und II ermitteln am 10. und 17. Dezember den Rheinland-Pfalz-Meister. Ob der in die Zweite Bundesliga aufsteigt, ist noch offen, da der Deutsche Ringer-Bund die Aufstiegsregularien noch nicht festgelegt hat.

Der Kampf gegen Friesenheim:

KSC Friesenheim  (Verein)
0
VFK Schifferstadt II  (Verein)
40
Wettkampfstätte Friesenheim
Kampfrichter: Thomas Hauser
Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Freistil 52 Malik Bicekuev Horst Lehr 0:4 TÜ 0:15 01:42
Gr.-röm. 57 Josip Tomic Ramon Gersák Perez 0:4 AS 0:1 00:04
Freistil 61 Samir Eghbali Christian Hermann 0:4 SS 4:15 02:10
Gr.-röm. 66A Alexander Gößner Marvin Scherer 0:4 TÜ 2:17 03:53
Freistil 66B Tamirlan Bicekuev Jawid Barekzai 4:0 15:0 02:16
Gr.-röm. 75A Furkan Yildirim Joschka Linus Baum 2:0 PS 4:0 06:00
Freistil 75B Omargul Awalgul Reiner Zinser 4:0 SS 10:0 01:41
Gr.-röm. 86 Ioannis Tsormpatzoglou Gevorg Khachatyan 0:3 PS 0:12 06:00
Freistil 98 Oldrik Wagner 0:4 KL 0:0 00:00
Gr.-röm. 130 Kasim Yildirim Etkar Sever 0:4 SS 0:4 00:42
Bemerkung Termin:
Bemerkung Wertung, Kampfergebnis:
Ringer bis 57kg vom KSC Friesenheim Aufgabe ohne ersichtlichen Grund und fehlender Ringer. Dadurch vorgegebene Mannnschaftsbesetzung nicht eingehalten.JH

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