VfK müht sich gegen starken KAV Eisleben

VfK müht sich gegen starken KAV Eisleben

Einen spannenden Kampf sahen die Zuschauer am vergangenen Samstag in der Schifferstadter Wilfried-Dietrich-Halle, wo sich der heimische VfK mit 16:13 gegen den KAV Eisleben durchsetzte.
Das Trainerduo Scherer/Bayram war sichtlich erleichtert, nachdem Vasyl Mikhailov im letzten Kampf des Abends vorzeitig als Sieger von der Matte ging und den Gesamtsieg mit einer überzeugenden Leistung eintütete. Zwar waren die Schifferstadter bereits im Vorfeld für das nun anstehende Halbfinale qualifiziert, doch zum Abschluss des Jahres wollte sich der VfK, gerade nach dem letztwöchigen 22:6-Debakel in Ispringen, unbedingt nochmal von seiner besten Seite zeigen.
Den Anfang machte Zhora Abovian, welcher vergangene Woche schmerzlich vermisst wurde und mit einem technisch überlegenen Sieg seinen Wert für die Schifferstadter untermauerte. Neuzugang Danilo Kartaviy gab im Anschluss sein Debüt für den VfK, konnte Zelimkhan Khiriziev allerdings nur wenig entgegensetzen und unterlag deutlich. Noch deutlicher, aber komplett unerwartet verlief der Folgekampf zwischen Georgi Vangelov und Ibragim Ilyasov. War der VfK’ler im Hinkampf noch deutlich überlegen, so drehte der Eislebener im zweiten Aufeinandertreffen den Spieß um und legte seinen Kontrahenten bereits nach zwei Minuten auf die Schulter. Dies sorgte für Tristesse im Publilum, welche der nächsten Debütant Vladlen Kozliuk mit einem unspektakulären, aber sicheren 6:0-Punkterfolg zumindest etwas besänftigte. Ein wahres Feuerwerk sahen die Zuschauer dann allerdings im letzten Kampf vor der Pause, in dem sich Mihai Mihut, aktueller Europameister und Victor Ciobanu, frischgebackener Vize-Weltmeister, duellierten. Der Neu-VfK’ler zeigte einen furiosen Beginn, führte bereits mit 10:1, ehe den jungen Rumänen die Kräfte verließen, was sein Widersacher zu nutzen wusste und mit einer ebenso famosen Aufholjagd eine sicher geglaubte Niederlage noch in einen Sieg verwandelte. Somit führten die Gäste zur Pause mit 6:8. Die Situation sollte sich im zweiten Durchgang allerdings zunächst nicht bessern, denn Zurabi Erbotsonashvili, der eine Gewichtsklasse aufgerückt war und den ausgefallen Patryk Dublinowski ersetzte, war seinem Gegner hoffnungslos unterlegen und gab die volle Punktzahl ab. Da im Anschluss auch Andrey Kvyatkovski nicht seine beste Tagesform erreichte, hieß es nach dessen 2:3-Niederlage bereits 6:13 für den Gast aus Eisleben. Der KAV schien auf gutem Weg, seine Chance auf die Halbfinals zu wahren, doch gleich drei VfK-Ringer wussten dies auf spektakuläre Weise zu verhindern. Zunächst sorgte Lasha Gobadze im Duell mit Elvin Musaliev, jeweils WM-Medaillengewinner von 2015 und 2017, wieder einmal für Glanzpunkte und ließ dem Athleten aus Aserbaidschan keine Chance, wenngleich sich der Eislebener letztlich selbst von der Matte stellte, indem er wiederholt verwarnt und letztlich disqualifiziert wurde. Damit war der VfK wieder dran, sodass Kazbek Kilov mit einem äußerst souveränen 4:0-Punkterfolg gegen Mate Nemes auf nur noch einen Zähler Rückstand verkürzen konnte. So durfte sich Vasyl Mikhailov wie auch schon gegen den ASV Nendingen feiern lassen, denn bereits nach drei Minuten punktete der junge Ukrainer seinen Kontrahenten aus und sicherte den Schifferstadter Erfolg.

Im Halbfinale trifft die VfK-Staffel nun am 5. Januar auf den ASV Nendingen. Das Heimrecht wurde auf Wunsch des ASV Nendingen getauscht, sodass der Hinkampf in Schifferstadt stattfindet.

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