VfK sehnt sich nach Titel

Das große Finale – Teil eins in Schifferstadt

VfK Schifferstadt gegen Germania Weingarten. So lautet das Kracher-Duell zwischen dem wiedererwachten Riesen der Historie und dem Giganten der Gegenwart, welche am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, im Final-Hinkampf der Deutschen Ringerliga in der altehrwürdigen Schifferstadter Wilfried-Dietrich-Halle aufeinandertreffen.
Während die Germanen mit nun acht Finalteilnahmen das letzte Jahrzehnt des Deutschen Mannschaftsringens bestimmten und auch außerhalb der Matte neue Maßstäbe setzten, wartet der zehnfache Deutsche Meister aus Schifferstadt seit mittlerweile 14 Jahren auf einen Titel.

Diese Durststrecke möchte der VfK nun endgültig beenden, nachdem man im vergangenen Jahr noch hauchdünn am KSV Ispringen gescheitert war. Gegen eben diesen Gegner setzte sich der SVG in einem hochdramatischen Halbfinale durch und untermauerte seine Ambitionen. „Wer die Hauptrunde als Gruppenerster beendet und anschließend den KSV Ispringen rauswirft, beweist außergewöhnliche Substanz und Kontinuität“, weiß auch Griechisch-römisch-Trainer Markus Scherer um die sportliche Klasse des SVG.

Spannend ist dementsprechend die Frage nach dem jeweiligen Personal, welches seine Farben im Hinkampf in Führung bringen soll. Betrachtet man die vergangenen Kämpfe, scheinen beide Lager ihre mutmaßlich beste Formation gefunden zu haben, was einige ringerische Leckerbissen verspricht. Duelle wie Iakobi Kajaia (EM-Dritter 2018) gegen Oscar Pino (WM-Dritter 2018), Kazbek Kilov (EM-Dritter 2017) gegen Karapet Chalyan (EM-Dritter 2016) oder Alex Hushtyn (EM-Zweiter 2018) gegen Shamil Musaev (Juniorenweltmeister 2017), die sich bereits am vergangenen Wochenende beim hochdekorierten Ivan Yariguin Grand Prix duellierten, wo der russische Lokalmatador mit 11:9 die Oberhand behielt, sprechen für absolute Extraklasse.

Somit dürfen sich die Zuschauer auf hochklassigen Ringkampfsport freuen.
Dennoch sind personelle Überraschungen keinesfalls ausgeschlossen. Demnach könnte Weingarten womöglich erstmals in der laufenden Runde auf Olympia-Sieger Ismael Borrero zurückgreifen, aber auch der VfK hat noch einige Athleten in der Hinterhand und hält sich etwaige Optionen offen.

„Wir bereiten uns natürlich auf alle eventuellen Alternativen unseres Kontrahenten vor, aber der Fokus bleibt selbstverständlich auf unserer Arbeit. Wenn wir alle Leute an Bord haben, müssen wir uns defintiv nicht verstecken“, gibt sich Freistil-Coach Erol Bayram kämpferisch.

Wen auch immer die beiden Trainergespanne ins Rennen schicken, der bereits nahezu ausverkauften Wilfried-Dietrich-Halle wird defintiv Weltklassesport geboten. Wer sich jetzt noch Karten für dieses sportliche Highlight sichern möchte, kann bis Mittwoch, 12 Uhr, seine Ticketbestellung an tickets@vfk07.de senden. Die Abendkasse öffnet ab 17.45 Uhr.

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