VfK will Deckel drauf machen

21:5 lautete das Endergebnis nach dem letztwöchigen Halbfinal-Hinkampf zwischen dem VfK 07 und dem ASV Nendingen in der Schifferstadter Wilfried-Dietrich-Halle. Diesen Vorsprung gilt es nun aus VfK-Sicht ins Ziel zu bringen, wenn man am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, in der Tuttlinger Mühlauhalle gastiert.
„Natürlich gehen wir die Sache seriös an und bereiten uns vor wie für jeden anderen Kampf auch“, weiß Griechisch-römisch-Trainer Markus Scherer um die Gefahr von Überheblichkeit. „Bei uns wird sich defintiv niemand ausruhen. Wir gehen trotz des enormen Vorsprungs kein Risiko ein, wollen auch den Rückkampf für uns entscheiden und werden dementsprechend stark stellen“, so der Übungsleiter.
Tatsächlich gab es in der Historie des Mannschaftsringens schon so einige Sensationen, an die auch der VfK gerne zurückdenken dürfte. 17:4,5 verloren die Schifferstadter in der Saison 2001/02 ebenfalls im Halbfinal-Hinkampf um die Deutsche Meisterschaft beim KSV Köllerbach. Das Erreichen des Finals schien nahezu unmöglich, doch mit einer unglaublichen Aufholjagd drehte die damalige VfK-Staffel um den heutigen Chefcoach des KSV Ispringen, Alexander Leipold, den Kampf in der heimischen Wilfried-Dietrich-Halle und zog nach einem 19,5:6-Erfolg doch noch ins Finale ein.
„Wir sind lange genug im Geschäft, um die Situation richtig einschätzen zu können. Zudem erwartet uns ein enorm starker Gegner, der bereits in der abgelaufenen Rückrunde seine Stärke demonstrierte“, weiß auch Freistil-Trainer Erol Bayram um die Klasse der Gastgeber.
Zwar konnten die Schifferstadter den ASV als einziges Team in der Rückrunde besiegen, wenngleich den Nendingern in Person von Ivan Cherkas, Zurabi Iakobishvili, Daniel Cataraga und Georgi Sakandelidze gleich vier Punktegaranten fehlten, mit denen der VfK nun rechnen muss.
Somit wird der Gast erneut alles in die Waagschale werfen, um für etwaige Eventualitäten gerüstet zu sein und erneut ins Finale der Deutschen Ringerliga einzuziehen.

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