Fanclub – ABARAADE

Abaraade-Faszination erreicht Höhepunkt

15 Jahre warteten die Anhänger des VfK auf den bedeutendsten Mannschaftstitel im Ringersport, die Deutsche Meisterschaft. Immerhin acht Jahre unterstützt der Fanklub “Abaraade“ das Team am Mattenrand schon während dieser Zeit und begleitet seine Ringer durch sportliche Höhen und Tiefen. Im vergangenen Februar war es dann endlich soweit. Knapp 65 Abaraade wurden beim Final-Rückkampf der Deutschen Ringerliga in Weingarten für ihren besonderen Enthusiasmus belohnt und durften den ersten Meistertitel der Fanklub-Geschichte feiern. Und doch war es ein steiniger Weg…Nach dem um Haaresbreite verpassten Erfolg im Vorjahr, waren die Fragezeichen auch im Fanlager groß, inwiefern sich die Deutsche Ringerliga rund um alle rechtlichen Zwistigkeiten mit dem DRB/UWW im zweiten Jahr entwickeln und die größtenteils wiederum neu zusammengewürfelte VfK-Truppe performen würde. Doch die Begeisterung im Umfeld, welche die erste DRL-Saison mit ihren sportlich positiven Begleiterscheinungen mit sich brachte, überwog und entfache intern spätestens mit dem Auftaktkampf in Weingarten auch beim letzten Zweifler das Feuer, als 20 Abaraade für lärmendes Treiben in der Mineralix-Arena sorgten. Zwar mussten die Anhänger an diesem Tag mit leeren Händen heimfahren, doch eine Erkenntnis war dennoch gegeben: „Mit diesem Team ist der Titel möglich.“ So entwickelte sich alsbald ein Zusammenspiel zwischen Team und Fanklub, welches auf Ringer-Seite von spürbar großer Dankbarkeit und enormer Bewunderung auf Fan-Seite geprägt war. Vor allem Georgi Vangelov, Ramaz Zoidze und Alan Ostaev rangen sich mit spektakulären Szenen, aber auch durch ihre sympathische Art der Kommunikation schnell in die Herzen der Fans, wofür es sich weiterhin lohnte, den großen VfK auch verbal lautstark zu unterstützen.Neben dem sportlichen Erfolg, welcher sich nach der Auftakt-Niederlage umgehend einstellte, sollte aber auch der Fanklub positive Ergebnisse aufweisen. Abaraade-Chef Marc Hoffmann verzeichnete allein nach den ersten vier Kämpfen 15 neue Mitgliedsanfragen, was die eindrucksvolle Wirkung neben der Matte bestätigte. Obwohl es in der folgenden Rückrunde sportlich beispielsweise durch Übergewicht eines Sportlers gegen Weingarten oder lediglich neun Athleten bei der 22:6-Klatsche in Ispringen holperte, was auch in weiten Teilen des Publikums für Missstimmung sorgte, war die Nordtribüne der Wilfried-Dietrich-Halle stets zu noch größeren Klangkünsten bereit.Diese fanden ihren Höhepunkt in den Finalkämpfen gegen den SV Germania Weingarten, in welchen man sich nicht nur sportlich duellierte, sondern auch die beiden spektakulärsten Ringer-Fanklubs Deutschlands aufeinandertrafen. Mit Fahnenmeer, Wurfschlangen, Konfetti-Kanonen, Trommel- und Trompetenklängen empfingen die Abaarade ihre Athleten, während das Wazlbach Inferno der Germanen mit beeindruckender Pyro-Show Begeisterung entlockte. Diese beiden Kämpfe gehörten somit auch abseits der Matte zur Beletage des deutschen Ringsports.Bis in die späten Morgenstunden feierten die Abaraade anschließend im Foyer der heimischen, altehrwürdigen Wilfried-Dietrich-Halle und dürfen bis heute den ersten Meistertitel seit Bestehen des Fanklubs genießen. Doch trotz aller Änderungen rund um das Trainerteam sowie der sportlichen Führung ist die Motivation groß, die Erfolge der letzten Jahre auch in der nun anstehende Saison fortzusetzen und mit Marvin Scherer, Nicolai Gößner, Daniel Baumann sowieallen Sportlern eine noch bedeutsamere Identität zu schaffen.Dass die Abaraade jedoch nicht nur singen und trommeln können, bewies der Fanklub beim diesjährigen Vereinsturnier des FSV Schifferstadt, bei dem man erstmals triumphierte und seinen Ringern somit in nichts nachsteht. Zudem konnte man im Laufe des letzten Jahres bei Interviews mit verschiedensten Medienvertretern weiterhin für positive Schlagzeilen sorgen konnte, sodass die Abaraade sicherlich auch in Zukunft stetig wachsen werden!

 

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