Fanclub – ABARAADE

Abaraade erleben Jahr der Ekstase

Bereits sieben Jahre steht der VfK-Fanklub „Abaraade“ nun an der Seite seiner Ringer und darf auf das wohl ereignisreichste Jahr der Abaraade-Historie zurückblicken. Die ungewisse Zukunft im Hinblick auf die neu gegründete Deutsche Ringerliga rief auch bei Teilen des Fanlagers Fragezeichen hervor. Dementsprechend abwartend agierte der Fanklub im Vorfeld der abgelaufenen Saison, denn die Abgänge etlicher Publikumslieblinge wie Marvin Scherer, Miroslav Kirov oder der beiden Aushängeschilder Denis Kudla und Etka Sever lösten bei nicht wenigen Skepsis aus. Dennoch begriffen die Abaraade das ungewohnte Umfeld in Form einer neuen Liga und hochklassigen Athleten auch als Chance, war man doch nach dem Aufstieg in die erste Bundesliga 2012 nicht gerade erfolgsverwöhnt. Es galt nun, die treue Anhängerschaft, welche der VfK nach dem unliebsamen Ende 2006 wieder zurückgewonnen hatte, für die ungewohnte Situation zu sensibilisieren, was in der Nachbetrachtung als durchaus gelungen bewertet werden darf. Bereits der spektakuläre Auftaktkampf in Weingarten gab Aufschluss darüber, dass die Verantwortlichen des sportlichen Bereichs wohl einiges richtig gemacht haben könnten, was auch vom Publikum dementsprechend honoriert wurde. 18:3 gewann der VfK beimPremierekampf der DRL, was auch bei den Abaraaden spürbaren Eindruck hinterließ. Das positive Gefühl nahm die Fanschar dementsprechend mit in die ersten Heimkämpfe und spätestens nach der emotionalen Begegnung gegen den SVG in der heimischen Wilfried-Dietrich-Halle, als sich beide Fanlager von ihrer besten Seite zeigten, war klar, diese Saison könnte Großes bescheren.

Etliche Mitgliedsanfragen erreichten den Fanklub während dieser Saison, das Interesse und die Nachfrage am Ringsport schien in der Umgebung aufgrund der sportlich famosen Leistungen des VfK nahezu endlos. Ringer wie Patryk
Dublinowski oder Iakobi Kajaia entpuppten sich als neue Publikumslieblinge, welche die Zuschauer immer wieder sportlich faszinierten und auch bewusst den Kontakt mit den Fans pflegten. Die fast tadellose Runde fand ihren
Höhepunkt im Finaleinzug der Scherer/Bayram-Schützlinge, was die Abaraade zum Anlass nahmen, neue Maßstäbe in der Fanszene des Ringsports zu setzen. Innerhalb weniger Wochen galt es nun, Choreografien einzustudieren, Plakate und Banner zu gestalten, Fahnen, Konfettikanonen und Gashupen zu bestellen oder neues Liedgut zu komponieren.

Der Finalhinkampf in Pforzheim entwickelte sich zu einem Spektakel, welches die Abaraade, mit mehreren Fanbussen angereist, zu einem Heimkampf machten. Beim Finalrückkampf, für etliche Abaraade das größte sportliche Erlebnis aller Zeiten, wurde die gesamte Halle in ein Blau-Gelbes Fahnenmeer verwandelt, während der Abaraade-Block aus allen Nähten platzte. Trotz einer selten dagewesenen Atmosphäre und einer nervenaufreibenden Begegnung, sollte der sportliche Gipfel an diesem Tag nicht erklommen werden und dennoch war in der bittersten Stunde der Niederlage sofort klar, die Abaraade werden auch in der kommendem Runde
wieder hinter dem Verein, den Trainern und den Ringern stehen, getreu dem Motto:

#eineEinheit #EineLiebe #VfK 

 

 

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